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Glarus geht voran
28.02.2011

Glarus geht voran

von JCVP Kanton Luzern

Der Kanton Glarus geht mit einer radikalen Gemeindereform voran. Künftig besteht er nur noch aus drei Gemeinden. Die JCVP Kanton Luzern erachtet ähnliche Schritte für unseren Kanton als überfällig. In einem Positionspapier fordern wir deshalb maximal 15 Grossgemeinden. Die bisherigen Fortschritte bei der Neustrukturierung der Luzerner Gemeindelandschaft sind zwiespältig.

Die JCVP Kanton Luzern fordert schon längere Zeit eine Bereinigung in der Gemeindelandschaft des Kantons Luzern. Der Kanton Glarus hat an ihrer Landsgemeinde eine Reform angenommen, die in ihrer Ausgestaltung unserem Papier gleichkommt. In Zukunft soll das Glarnerland nur noch aus drei Gemeinden bestehen. Die JCVP wünscht sich denselben Mut im Kanton Luzern. Die Gegnerschaft insistiert jedoch auf den mittelalterlichen Strukturen.

Weniger Gemeinden, mehr Demokratie!

Die Aufgaben der Gemeinden sind deutlich komplexer geworden. Gleichzeitig müssen die Gemeinden eine Infrastruktur zur Verfügung stellen, die immer kosten- und wissensintensiver wird. Kleine Verwaltungen sind überfordert und entscheiden mehr schlecht als recht. Die politischen ämter ihrerseits sind verwaist oder schwer zu besetzen, da der politischen Arbeit immer weniger Bedeutung zu gemessen wird. Die Folge sind über- oder Unterinvestitionen in Schulgebäude, Gemeindehäuser oder den öV. Man hinkt der Entwicklung einige Schritte hinterher. In dieser verzwickten Situation werden Kompetenzen an überregionale Gremien abgetreten, deren Entscheide vom Souverän nicht beeinflusst werden können. Die JCVP fordert deshalb wieder mehr Demokratie! Gesunde Gemeinden können besser mit ihren Finanzen umgehen. Zusätzlich können die wichtigen politischen Entscheide vom Volk getroffen werden.

Mehr Mut

Wir stellen eine gewisse Mutlosigkeit fest. Bei einigen Fusionsgesprächen werden nicht die Vor- und Nachteile auf den Tisch gelegt, sondern der Namen der zukünftigen Gemeinde in den Vordergrund gestellt. Die neuen Herausforderungen, die auf die Gemeinden zukommen, können durch Namensdiskussionen nicht bewältigt werden. Der Rückzug auf die eigene Scholle wird den Gemeinden grosse Probleme bringen. Die JCVP Kanton Luzern fordert deshalb mehr Mut. Der Kanton Glarus hat diese Tatkraft bereits bewiesen.

Kontakt:

René Gmür (079 504 53 93)
Präsident JCVP Kanton Luzern

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