Goldmilliarden in die Bildung investieren
Die Arbeitsgruppe „Soziale Sicherheit“ der JCVP Kanton Luzern stellt sich entschieden gegen die von der SVP lancierte Initiative, die Goldmilliarden in die AHV zu investieren. Sie spricht sich dafür aus, mit einem Drittel innovative, soziale Projekte im In- und Ausland zu unterstützen, sowie zwei Drittel in das Bildungswesen zu investieren.
Eine Arbeitsgruppe der JCVP Kanton Luzern befasst sich mit der Zukunft unserer Sozialwerke. Im Zusammenhang mit den Problemen in der Alters- und Hinterlassenenversicherung wurde auch die Initiative der SVP diskutiert. Diese verlangt, dass die rund 20 Milliarden Franken vollständig in die AHV investiert werden.
Doch damit sind die Probleme der AHV nicht gelöst. Diese werden lediglich bis ins Jahre 2008 hinausgeschoben. Es ist anmassend und schlichtweg gelogen, wenn die SVP behauptet, die Initiative bedeute eine „doppelte Investition für die Jugend: heute weniger Abgaben, morgen Genuss der Rente“. Die Goldmilliarden werden lediglich acht Jahre ausreichen, ohne dass die Mehrwertsteuer für die Finanzierung der AHV benötigt wird. Dies ist somit keine Lösung, sondern es werden lediglich Löcher gestopft. Die Probleme unserer Sozialwerke sind endlich grundlegend anzupacken.
Die JCVP gelangte daher zur überzeugung, dass das Gold vorwiegend in die Bildung investiert werden muss. Der Bildungsstandard der Schweizer Jugend ist nicht mehr absolut spitze. Zu fördern sind dabei insbesondere der Informatik- und Englischunterricht in Volksschulen. Zu investieren ist ebenfalls in die Universitäten, die Hochschulen, die Erwachsenenbildung sowie die Forschung. Denn nur das bringt der Jugend etwas. Und mit einem guten Bildungsniveau der erwerbstätigen Bevölkerung profitieren auch die AHV-RentnerInnen.
Um Solidarität zu leben, befürwortet die JCVP es allerdings auch, wenn ein Teil der Goldmilliarden mit notleidenden im In- und Ausland geteilt werden.