JCVP hält an Langzeitgymnasium fest!
Die JCVP des Kantons Luzern hält weiterhin an den Langzeitgymnasien fest. Wir sprechen uns klar gegen eine Initiative der 23 grössten Städte aus, die diese Gymnasien abschaffen will. Die Initiative verhindert eine gezielte Förderung von Jugendlichen, wie sie bisher ausgeübt wurde. Dadurch wird die Maturität weiter abgewertet und eine breite Einführung des Numerus Clausus wahrscheinlich. Die JCVP des Kantons Luzern wird notfalls mit Unterschriften gegen die Abschaffung des Langzeitgymnasiums vorgehen.
Die Initiative der grössten Schweizer Städte schiebt vor, die jungen Menschen mit dieser Massnahme gezielter fördern zu wollen. Wir zweifeln diese Behauptung an. In grösseren Klassen mit den unterschiedlichsten Schülern und Niveaus ist eine gezielte Schulung nicht mehr möglich. Wir befürchten eher eine Nivellierung nach unten. Der Unterricht passt sich dem Durchschnitt an. In dieser Situation sind sowohl die begabteren als auch die schwächeren Schüler klar benachteiligt. Sie werden in einem ambitionslosen Schulumfeld untergehen.
Nur noch reiche Haushalte können sich in diesem Schulsystem eine gezielte Förderung ihrer Kinder leisten. Die Herkunft der Schüler wird somit endgültig zu einem bestimmenden Faktor über schulischen und beruflichen Erfolg oder Misserfolg. Dies möchten die Initianten jedoch gerade verhindern. Die JCVP möchte Jugendliche aus bildungsfernen Schichten für die Schule und das Lernen gewinnen, anstatt das Schulniveau nach unten anzupassen.
Die JCVP Kanton Luzern ist gegen eine Reform, die nur Nachteile mit sich bringt. Wir wollen von den Städten konkrete Ideen für die Zukunft statt Abgesänge auf unser Bildungssystem.
Kontaktperson:
René Gmür, Präsident JCVP Kanton Luzern, 079 504 53 93