News
 
Verzicht auf das Kafi-Ausschenkverbot an der Luzerner Fasnacht
28.02.2011

Verzicht auf das Kafi-Ausschenkverbot an der Luzerner Fasnacht

von JCVP Kanton Luzern

Die JCVP wehrt sich gegen das Verbot der Abgabe von Kafi-Schnaps durch Guuggenmusigen und Fasnachtsvereine. Damit wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, denn den wenigen Missbrauchsfällen stehen unzählige Gruppen gegenüber, die auf diesen finanziellen Zustupf für den Wagenbau substanziell angewiesen sind. Zugleich ist das ein Schlag ins Gesicht für die vielen Freiwilligenarbeit leistenden Helferinnen und Helfer in den Fasnachtsgruppierungen. Die JCVP regt deshalb an, auf diese Regelung für die Fasnacht 2011 zu verzichten und für die Zukunft eine einvernehmliche Lösung zu finden, die im Sinne der Luzerner Fasnacht ist.

Die JCVP der Stadt Luzern und des Amts Luzern-Land ist schockiert über den Eingriff in die Luzerner Fasnacht. Die Stände und Wagen der Gruppen gehören zur Luzerner Fasnacht, wie der Fritschivater und der Wey-Frosch. Farbenfroh und in kreativer Vielfalt lebt die Fasnacht von den unzähligen Gruppierungen, die sich monatelang auf die Fasnacht vorbereiten und basteln.

Wenn der Kafi-Ausschank nicht mehr möglich sein soll, wird unzähligen Vereinen der Boden unter den Füssen weggezogen. Sie können sich die teuren Materialien für den Wagenbau schlicht nicht mehr leisten. Kommt dazu, dass aufgrund der kurzfristigen Kommunikation drei Wochen vor der Fasnacht die Budgets der Fasnachtsgruppen über den Haufen geworfen werden. Diese Art und Weise ist gerade für kleine Gruppierungen unfair und geht an Mark und Bein.

Kommt dazu, dass sich die Kafi-Stände einer grossen Popularität erfreuen und zugleich Treffpunkt und ein Ort der Geselligkeit sind. Es gilt zu bedenken, dass viele mit dem Ausschank nicht (nur) Geld verdienen wollen, sondern ihren Mitgliedern, Gönnern und Spendern ganz einfach Danke sagen möchten. Wenn die Stadt Luzern den Missbrauch bekämpfen will, darf sie nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Die Rohmaterialien (Holz, Sagex, Farben, usw.) für den Wagenbau sind mittlerweile sehr teuer geworden. Es besteht die Gefahr, dass viele Gruppierungen das Wagen-Bauen in Zukunft einstellen müssen, weil sie es sich schlicht nicht leisten können. Das ist für viele die Realität. Dies dürfte kaum die Absicht der Stadt Luzern sein. Deswegen regt die JCVP an, für die Fasnacht 2011 auf diese Regelung zu verzichten und für die Zukunft eine einvernehmliche Lösung zu finden, die im Sinne der Luzerner Fasnacht und der Fasnachtsgruppen ist. Der Missbrauch ist zu bekämpfen und aktiv anzugehen, aber nicht unter Bestrafung aller anderen. In diese Lösungssuche müssen zwingend auch Vertreter der vielen kleinen Fasnachtsgruppen einbezogen werden. Es muss sichergestellt werden, dass nicht jenen geschadet wird, die das Herz der Luzerner Fasnacht, einem der wichtigsten Kulturgüter unserer Region, bilden.

JCVP Stadt-Luzern
JCVP Amt Luzern-Land

 

Mitgliedschaft

Über Ihre Mitgliedschaft bei der CVP würden wir uns sehr freuen.

>> JCVP Mitglied werden

  1. 1 page is tagged with CVP
  2. 1 page is tagged with FDP
  3. 1 page is tagged with Fasnacht
  4. 3 pages are tagged with Jugend
  5. 2 pages are tagged with Jugendpolizei
  6. 2 pages are tagged with Kanton
  7. 7 pages are tagged with Medienmitteilung
  8. 1 page is tagged with Sparen
  9. 4 pages are tagged with Stadt
  10. 7 pages are tagged with Wahlen