JCVP schlägt Reto Wyss und Robert Küng für den zweiten Wahlgang vor
Die JCVP Kanton Luzern hat heute ihren Wahlvorschlag für den zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen eingereicht. Dabei hat sich der Vorstand der JCVP entschlossen, neben dem Rothenburger CVP-Gemeindepräsidenten Reto Wyss auch den freisinnigen Willisauer Stadtpräsidenten Robert Küng zu unterstützen.
Schon seit langer Zeit wehrt sich die JCVP gegen die immer stärker werdende Polarisierung in der Politik. Während die Polparteien sich bei den Kantonsratswahlen zwar zu verstärken vermochten, haben aber die Regierungsratswahlen insbesondere mit dem schlechten Abschneiden von SVP-Kandidat Urs Dickerhof doch klar gezeigt, dass die Luzernerinnen und Luzerner anstelle von Parteisoldaten konsensorienterte Persönlichkeiten in der Regierung haben wollen.
Daher hat sich der Vorstand der JCVP dazu entschlossen, die alten historische Gräben zu überwinden und auf dem Wahlvorschlag für den zweiten Wahlgang nebst Reto Wyss (CVP, Rothenburg) auch Robert Küng (FDP, Willisau) aufzuführen. Als erfahrene Gemeinde- bzw. Stadtpräsidenten und Unternehmer stehen die beiden Persönlichkeiten dafür ein, dass die Mitte weiterhin stark in der Regierung vertreten sein wird.
Hierbei nicht zu vergessen ist selbstverständlich auch CVP-Regierungsrat Guido Graf, welcher bereits im ersten Wahlgang mit einem Spitzenergebnis bereits glanzvoll für weitere vier Jahre in die Regierung gewählt wurden. Weiter gratuliert die JCVP aber auch CVP-Kantonsrätin Esther Schönberger, welche im ersten Wahlgang mit einer nur kleinen Stimmendifferenz zu Reto Wyss ein sehr beachtliches Resultat erzielt hat. Der rasche Entscheid, sich angesichts der Ausgangslage für den zweiten Wahlgang freiwillig aus dem Rennen zu nehmen, verdient umso mehr grösste Hochachtung.