JCVP fordert Abschaffung der SIP zu Gunsten erhöhter Polizeipräsenz
Die JCVP Kanton Luzern teilt die Meinungen der bürgerlichen Parteien, wonach die SIP abgeschafft und stattdessen mehr Polizeileistungen eingekauft werden sollen. Sicherheitsaufgaben stellen das Kerngebiet der Polizei dar. Die finanziellen Mittel der SIP in den Bereichen Prävention und Intervention wären beispielsweise bei einer ausgebauten Abteilung Jugendpolizei um einiges effizienter eingesetzt.
Die SIP verfolgt gemäss ihrer Homepage hauptsächlich die Aufgaben für Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum zu sorgen. Die JCVP Kanton Luzern ist der Meinung, dass Sicherheitsaufgaben das Kerngebiet der Polizei darstellt. Die Polizei verfügt dazu über entsprechend ausgebildete Personen sowie die nötigen Instrumente und Kompetenzen. Der SIP hingegen mangelt es an genau dieser Kernkompetenz. Sie darf keine Bussen ausstellen und muss in heiklen Situationen die Polizei informieren, um Recht und Ordnung durchsetzen zu können. Wir sind uns nicht sicher, ob unter diesen Voraussetzungen, einer der Leitsätze der SIP, die Erhöhung des Sicherheitsgefühls, effektiv gewährleistet werden kann. Es kann zudem nicht sein, dass ein so kostspieliger Apparat mit einem jährlichen Budget von 765'000 Franken pro Jahr und sieben Vollzeitstellen für die Sauberkeit zuständig ist. Die Hauptansprechgruppen der SIP sind - ebenfalls gemäss ihrem Leitbild- Jugendliche und Randständige. Die JCVP ist überzeugt, dass für die Arbeit mit diesen spezifischen Gesellschaftsgruppen, insbesondere im Bereich der Prävention und Gewalteskalation, Berufsgattungen wie Sozial- oder Gassenarbeiter geeigneter wären. Im Bereich der Intervention kann die SIP aus rechtlichen Gründen nicht durchgreifen. Aus Sicht der JCVP wären deshalb die finanziellen Mittel der SIP in den Bereichen Prävention und Intervention bei einer ausgebauten Abteilung Jugendpolizei, wie sie dies bereits im Jahre 2007 gefordert hat, um einiges effizienter eingesetzt.
Zusätzliche Informationen:
>> Forderung Jugendpolizei